TOURISMUS-GEHEIMTIPP: IN DIESEM ORT GIBT ES FAST 400 FACHWERKHäUSER

Heimat von deutschem Papst

Tourismus-Geheimtipp: In diesem Ort gibt es fast 400 Fachwerkhäuser

In Niedersachsen gibt es einen kleinen Ort, in dem sich fast 400 Fachwerkhäuser tummeln. Der Tourismus-Geheimtipp ist aber für noch mehr bekannt.

Hornburg – Wer seinen Urlaub im Harz verbringt, sollte unbedingt einen Abstecher ins nördliche Harzvorland machen. Dort befindet sich an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen der Ort Hornburg. Hier kommen Mittelalter-Fans und Fachwerkhaus-Begeisterte voll auf ihre Kosten.

Über Hornburg, das ein Ortsteil der Gemeinde Schladen-Werla im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel ist, liest man häufig, es sei „eine der schönsten Kleinstädte Norddeutschlands“. Tatsächlich hat die Geburtsstadt des ersten deutschen Papstes Clemens II. einiges zu bieten.

Urlaubs-Geheimtipp Hornburg: Fachwerkhäuser zeugen von Reichtum im Mittelalter

Hauptattraktion von Hornburg, das „eingebettet in das liebliche Ilsetal“ ist, wie es auf der Tourismusseite harzinfo.de heißt, ist die unter Denkmalschutz stehende mittelalterliche Altstadt, die bereits mehrfach als Filmkulisse diente. Hier kann man annähernd 400 Fachwerkhäuser bewundern. Herausragend ist das an der Wasserstraße gelegenen, reich verzierte Renaissance-Gebäude Neidhammelhaus von 1563 sowie das Storchenhaus von 1560.

Die Tourismusseite Hornburg-erleben.de nennt zudem das Schulhaus der ehemaligen jüdischen Gemeinde und das Alte Zeughaus von 1565. Als wohl schönstes Fachwerkhaus wird das heutige Schuhhaus Apelroth auf dem Marktplatz angepriesen. Das spätmittelalterliche Stadtbild blieb über die Jahrhunderte erhalten. Hornburg gelangte im 16. Jahrhundert durch Hopfenanbau und -handel zu großem Reichtum. Davon zeugen noch heute der Hopfenspeicher aus dem Jahre 1672, Damm 7, und das Alte Brauhaus von 1638 im Brauerwinkel.

Besonders alte Gebäude: Clemenskirche in Hornburg erinnert an ersten deutschen Papst

Über dem Städtchen thront auf einem Kalksteinplateau die Hornburg. Sie war einst eine Grenzburg des Bistums Halberstadt und gilt heute als Wahrzeichen. Auch sehenswert sind die Marienkirche sowie die 1977 in Erinnerung an Papst Clemens II eingeweihte Clemenskirche.

Wer es sportlicher mag, startet mit dem Fahrrad zu einer Erlebnistour zum „Grünen Band“. Wo sich einst der Todesstreifen (Grenzstreifen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR) entlangschlängelte, kann man heute Kultur und deutsche Geschichte hautnah erleben. Ebenfalls nicht weit vom Nationalpark Harz entfernt, liegt Einbeck, das sich einer besonderen Handwerkskunst widmet. (mt)

2024-07-10T09:02:45Z dg43tfdfdgfd