WAS KANN MAN AUF DEN MALEDIVEN MACHEN? UNSERE PERSöNLICHEN HIGHLIGHTS & ERFAHRUNGEN

Die Malediven stehen vermutlich auf so einigen Bucket Lists – ob in Verbindung mit den Flitterwochen oder einfach so. Und das ist auch kein Wunder: Schaut man sich die wunderschönen Bilder der Strände, Palmen und Resorts an, kommt man schnell ins Träumen. Aber haben die Inseln wirklich „nur“ türkises Wasser und weißen Sand zu bieten? Was kann man auf den Malediven machen? Wir verraten es dir – und teilen unsere ehrlichen Erfahrungen.

Was ist an den Malediven so besonders?

Hast du gewusst, dass über 1000 Inseln zu den Malediven gehören? Dass nur ein Prozent der Landesfläche tatsächlich aus Land besteht? Dass der Inselstaat im Indischen Ozean nicht nur das flachste Land der Welt ist, sondern auch das einzige, das zu einhundert Prozent muslimisch ist? Allein diese Fakten machen die Malediven wohl schon zu einem absolut besonderen und einzigartigen Ort, der mit keinem anderen auf dieser Welt zu vergleichen ist. Abgesehen von der Hauptstadt Malé, die auf der gleichnamigen Insel liegt und etwa ein Drittel der Bevölkerung beheimatet, bestehen die Malediven aus Sand, Palmen und Meer – das war's. Wer nach üppiger Natur sucht, ist hier falsch. Die Frage, was man auf den Malediven eigentlich machen kann, außer am Strand rumliegen, aufs Meer gucken und darin baden, ist also absolut berechtigt.

Was kann man auf den Malediven machen? Meine 3 Highlights & weitere Tipps

Klar ist: Landschaftlich bieten andere Reiseziele, wie zum Beispiel die Seychellen oder Mauritius, mehr Möglichkeiten für Aktivitäten, die sich außerhalb der Resorts abspielen. Bei meinem Besuch auf den Malediven habe ich allerdings festgestellt, dass die Inselgruppe mehr zu bieten hat, als ich dachte. Außerdem durfte ich aber auch feststellen – und das war für mich die viel wichtigere Erkenntnis –, dass es auf den Malediven überhaupt nicht darum geht, was man machen kann. Es geht darum, dass man dort ist und diesen magischen Ort mit eigenen Augen sehen und erleben kann. Was ich damit genau sagen will und was meine absoluten Highlights waren, verrate ich dir jetzt.

#1 In einer Wasservilla übernachten

Wenn ich normalerweise Urlaub buche, steht die Unterkunft für mich nicht im Fokus – was daran liegt, dass ich meistens mit dem Rucksack unterwegs bin und individuell reise. Bucht man eine Reise auf die Malediven, ist das natürlich anders: Hier steht die Unterkunft absolut im Fokus. Erstens, weil sich auf vielen Inseln tatsächlich nur ein einziges Resort befindet und es gar nicht die Möglichkeit gibt, viel unterwegs zu sein. Und zweitens, weil es in meinen Augen das ist, was eine Malediven-Reise ausmacht. Hierhin fliegt man nicht, um so günstig wie möglich davonzukommen, sondern um sich etwas zu gönnen.

Für mich ist also glasklar (wie das Meer auf den Malediven): Wenn die Unterkunft im Fokus steht, muss sie natürlich etwas zu bieten haben. Was übersetzt heißt: Ich möchte einen meiner Bucket List-Punkte abhaken und in einer Wasservilla schlafen, die mitten auf dem Indischen Ozean steht. Ich will beim Aufwachen das glitzernde Wasser sehen, von der Terrasse aus Rochen und Haie beobachten und über eine kleine Treppe direkt ins Meer springen können (wenn gerade keine Haie da sind, versteht sich). Und genau dafür sind die Malediven in meinen Augen der perfekte Ort. Viele Resorts haben genau solche Wasservillen im Angebot, von klein und gemütlich bis luxuriös. Falls du diesen Traum auch hast und ihn dir auf den Malediven erfüllen möchtest, findest du zum Beispiel bei Booking.com eine große Auswahl an Optionen. Ich persönlich kann dir die Constance Resorts sehr ans Herz legen:

Mein Tipp: Die Constance Resorts auf den Malediven

Ich habe meinen Malediven-Urlaub in zwei verschiedenen Resorts verbracht: im Constance Moofushi und im Constance Halaveli. Beide 5-Sterne-Resorts liegen im Westen der Malediven – genauer gesagt im Nord Ari Atoll und im Süd Ari Atoll – und bieten eine überschauliche Anzahl an Unterkünften. Darunter besagte Wasservillen, Strandvillen und noch exklusivere Optionen. Da die Resorts jeweils auf einer eigenen Insel ansässig sind, hat man dort wirklich alles, was man braucht. Dazu gehören mehrere Restaurants und Bars, Pools, Shops, ein Fitnessstudio, ein Spa und ein Tauchcenter. In meinen Augen hatten beide Resorts ihre ganz eigenen Vorzüge. Während mich im Constance Halaveli vor allem meine Wasservilla mit eigenem Infinity-Pool umgehauen hat, die ich am liebsten gar nicht mehr verlassen wollte, hatte das Constance Moofushi ein schöneres Riff zum Schnorcheln und eine heimeligere Atmosphäre, in der ich mich fast noch ein bisschen wohler gefühlt habe. Was beide Resorts gemeinsam haben, ist definitiv das unglaublich freundliche und liebevolle Personal, das einem wirklich jeden Wunsch von den Augen abliest und dafür sorgt, dass man eine unvergessliche Zeit hat. Super empfehlenswert!

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#2 Die bunte Unterwasserwelt bestaunen

Die Malediven haben eine unfassbar schöne Unterwasserwelt! Durch das klare Wasser lassen sich sogar vom Strand und von den Stegen aus bunte Fische, Rochen und Riffhaie beobachten. Schnorcheln ist aber definitiv ein Muss, um sich das Ganze aus der Nähe anzuschauen. Einige Inseln haben besonders schöne Hausriffe, in denen sich neben Korallen, Fischen (ja, auch Nemo und Dory!) und Rochen manchmal auch Schildkröten aufhalten. Schnorchel, Schwimmbrille und Flossen kannst du dir direkt im Resort ausleihen und auf eigene Faust losziehen.

Aber da ist noch mehr … tatsächlich ist der Inselstaat nämlich einer der wenigen Orte weltweit, an denen du Mantarochen und Walhaie beobachten kannst. Viele Resorts sind in Besitz einer eigenen Tauchschule und bieten saisonale Touren an, bei denen man die wunderschönen Wesen sehen kann. Natürlich muss man dafür zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und braucht ein wenig Glück – denn eine Garantie gibt es in der Natur nie. Ich selbst habe an einer Mantarochen-Tour teilgenommen und war schwer begeistert, wie mühelos die Tiere, die zwischen fünf und neun Metern groß und zwischen ein und zwei Tonnen schwer werden können, durchs Wasser gleiten.

#3 Die Magie der Malediven spüren

Ganz ehrlich? Das Schönste an meiner Malediven-Reise waren nicht die Dinge, die ich unternommen haben, sondern der Ort an sich. Sobald man den internationalen Flughafen in Malé verlässt und das Terminal für Wasserflugzeuge erreicht, ticken die Uhren anders. Und spätestens, als ich in dem kleinen Wasserflugzeug saß, das gerade mal Platz für zehn Menschen bietet und von Pilot*innen in Badelatschen geflogen wird, und die Malediven mit all ihren Atollen und Inseln von der Luft aus sah, war mir klar, dass dieser Ort wie kein anderer ist. Es liegt einfach eine Magie in der Luft und man kann gar nicht anders, als glücklich zu sein und sich von der entspannten Atmosphäre mitreißen zu lassen. Was man also vor allem auf den Malediven machen kann? Die Seele baumeln lassen, den Alltag vergessen und realisieren, wie wunderschön die Welt sein kann. Und wie viel Glück man hat, diesen Ort sehen zu dürfen. Allein das hat mich mit unglaublicher Lebensfreude erfüllt. Die Aktivitäten, die seitens der Resorts angeboten wurden – dazu gleich mehr – waren für mich eher zweitrangig und standen überhaupt nicht in meinem Fokus.

Tipps für Aktivitäten auf den Malediven

Möglich ist es natürlich dennoch, auf den Malediven verschiedene Dinge zu unternehmen, die von den Resorts organisiert werden. Am besten informierst du dich also schon vor deiner Buchung, welche Optionen es gibt und ob die Auswahl für dich passt. Fest steht, dass die Resorts definitiv dafür sorgen, dass einem nicht langweilig wird. Folgende Aktivitäten und Ausflüge bieten beispielsweise die Constance Resorts an:

・Bootstouren & Bootsverleih

・Dolphin-Watching

・Angelausflüge

・Tauchkurse

・Schnorcheltouren

・Wassersport (z.B. SUP, Jet Ski, Banana Boat & Windsurfing)

・Yoga-Kurse

・Spa-Treatments

・Fitness im inseleigenen Studio

・Tennis, Beachvolleyball & Fußball

・Dart, Billard & Schach

・Abendprogramm mit Tanz & Musik

・exklusive Dinner-Optionen (z.B. auf einer Sandbank)

・Wine Tasting

・Cocktail-Kurse

・Kochkurse

・privates Openair-Kino

・Vorträge über Nachhaltigkeit & die Unterwasserwelt

・„Back of House“-Tour, um hinter die Kulissen zu schauen

・Besuch eines Local Fishing Village

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Wie viele Tage lohnen sich auf den Malediven?

Ich würde mal ganz frech behaupten, dass sich auf den Malediven jeder Tag lohnt. Nein – natürlich solltest du dir darüber bewusst sein, dass die Inselgruppe keine unendlichen Möglichkeiten bietet und du deine Zeit auf einer kleinen Insel verbringst. Du musst also selbst wissen, wie viel Zeit du mit Schnorcheln, Baden und Co. verbringen möchtest und ab wann es dir vielleicht zu eintönig wird. Ich war sechs Tage auf den Malediven und obwohl das im Hinblick auf die An- und Abreisezeit eher kurz ist, hat es sich für mich absolut gelohnt. Ich hätte aber auch gut und gerne noch länger dort bleiben können.

Wann ist die beste Zeit, um auf die Malediven zu reisen?

Die Temperaturen auf den Malediven liegen ganzjährig bei 29 bis 32 Grad – auch nachts fallen sie nur selten unter die 25 Grad-Marke. Auf dem Inselstaat gibt es nämlich keine Jahreszeiten, sondern die Trockenzeit und die Regen- bzw. Monsunzeit. Die Trockenzeit – und damit auch die beste Reisezeit – liegt zwischen November und April. In diesen Monaten fallen fast keine Niederschläge und das Wetter ist beständig. Perfekt also, um dem deutschen Winter zu entfliehen. In der Regen- bzw. Monsunzeit (Mai bis Oktober) kann das anders aussehen und es sind nicht nur starke Regenfälle möglich, sondern auch Stürme und Gewitter. Wie immer gilt beim Wetter: Alles kann, nichts muss. Ich selbst war im Juni auf den Malediven und habe keinen einzigen Regentropfen gesehen. Ein paar Wochen zuvor hat es allerdings eine Woche lang heftig gestürmt, wie ich vom Resortpersonal gehört habe. Wer unbedingt auf Nummer sicher gehen will, sollte also die Trockenzeit wählen. Die Regenzeit hat allerdings einen anderen Vorteil – dazu weiter unten mehr.

Top 10 Traumreiseziele: Diese wunderschönen Orte müssen auf jede Bucket-List!

Wie lange fliegt man bis zu den Malediven?

Direktflüge von Deutschland aus gibt es auf die Malediven leider keine, weshalb du mindestens einen Zwischenstopp und damit natürlich ein bisschen mehr Reisezeit einplanen musst. Die schnellsten Verbindungen mit nur einem Zwischenstopp in Doha und einer Reisezeit von zwölf bis 13 Stunden bietet derzeit Qatar Airways an. Gleichzeitig ist das natürlich auch die teuerste Verbindung und du musst ab 900 Euro aufwärts für Hin- und Rückflug einkalkulieren. Wer günstiger fliegen möchte, muss in der Regel mindestens zwei Zwischenstopps und sehr viel mehr Reisezeit in Kauf nehmen. Um dir einen Überblick zu verschaffen, kann ich dir Skyscanner sehr empfehlen. Hier kannst du dir alle Flugverbindungen anzeigen lassen und herausfinden, wann eine Reise auf die Malediven am günstigsten ist.

Bei Skyscanner die günstigsten Flüge finden!

Um im Anschluss von Malé zu deinem Resort zu gelangen, ist ein weiterer Flug mit einem Wasserflugzeug nötig, der zwischen 20 und 40 Minuten dauert. Alternativ fahren auch Schnellbote, die zwischen 1,5 und 2,5 Stunden brauchen. Buchst du ein Hotel oder Resort, wird der Transfer für dich organisiert und du musst dich um nichts kümmern. Ein Visum brauchst du für die Einreise auf die Malediven übrigens nicht, wenn du weniger als 30 Tage dort bleibst. Du musst vorab lediglich eine elektronische Einreiseerklärung ausfüllen – und natürlich in Besitz eines gültigen Reisepasses sein.

Wann ist es auf den Malediven am günstigsten?

Kommen wir zum erwähnten Vorteil der Regenzeit: Zwischen Mai und Oktober sind die Resorts am günstigsten, weil hier natürlich keine Garantie auf gutes Wetter besteht. Man kann absolutes Pech haben und eine Woche im Regen verbringen, man kann aber auch Glück haben und bestes Wetter erleben – so wie es bei mir der Fall war. Ein weiterer Vorteil der Regensaison ist, dass die Resorts leerer sind als in der Hochsaison. Bei meiner Reise waren sie etwa zu 50 bis 60 Prozent ausgebucht und ich habe mich zwischendurch wirklich gefragt, ob ich allein auf der Insel bin. Bis ich mich daran erinnert habe, dass die Malediven für Privatsphäre stehen und hier generell mehr Zeit in den Unterkünften verbracht wird, als wir es aus Europa gewohnt sind. Und sie natürlich auch ein beliebtes Flitterwochen-Ziel sind …

18 traumhafte Flitterwochen-Ziele: Von klassisch bis außergewöhnlich!

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