GLüHENDER KRATER IM NICHTS: DAS TOR ZUR HöLLE LäSST SICH MIT GOOGLE MAPS BESUCHEN

Seid ihr via Google Maps schon einmal nach Turkmenistan gereist? Dann könnte euch dort bereits ein besonderer Ort namens „Tor zur Hölle“ begegnet sein.

Im zentralasiatischen Turkmenistan ist die sogenannte Wüste Karakum zu finden. Und genau dort lässt sich sogar mittels Google Maps ein Schauspiel beobachten, welches so faszinierend wie ehrfurchtgebietend auf viele Menschen wirkt. Dort ist nämlich ein besonderer Krater zu finden, der „Darvasa Gas Krater“. Darunter kennen ihn die wenigsten Menschen, denn allgemein ist diese geologische Erscheinung als „Gate to Hell“, also als „Tor zur Hölle“ bekannt.

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Wie kommt der Krater zu seinem Namen?

Der Grund für diesen mystischen Namen ist schnell erklärt: 1971 entstand der Krater und seitdem brennt dieser unaufhörlich. Nutzt gerne einmal Google Maps und schaut euch den Krater von oben an. Sehr auffällig und unverkennbar lässt sich das „Tor zur Hölle“ erkennen und je näher ihr heranzoomt, umso besser könnt ihr den Krater glühen sehen.

Wenn ihr jetzt allerdings glaubt, dass es sich um ein spannendes Naturschauspiel handelt, stimmt dies leider nur zum Teil, denn der Mensch ist an dieser obskuren Erscheinung nicht ganz unbeteiligt gewesen.

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Wie entstand das Tor zur Hölle?

1971 entstand der Krater durch eine sowjetische Bohranlage. Die Bauten und Gerätschaften begannen damit, nach Öl zu bohren und trafen dabei auf eine Höhle, die mit reichlich Gas befüllt war. Dies setzte eine Explosion frei und die sowjetische Bohranlage stürzte in die Tiefe. Dort dürfte sie sich nach wie vor befinden, also sozusagen hinter dem „Tor zur Hölle“. Anschließend wurde das Gebiet ziemlich gefährlich, denn ein giftiges Gas strömte aus dem Krater ins Freie. Deswegen setzten die sowjetischen Beauftragten den Krater in Brand und entzündeten ihn, um eine größere Umweltkatastrophe zu vermeiden. Bis heute brennt der Krater, jedoch hat der letzte turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymukhamedov 2022 veranlasst, eine Möglichkeit zur Löschung des Kraters zu erforschen, also das „Tor zur Hölle“ zu schließen.

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