PERU WEITET ZUGANG ZUR INKA-RUINENSTADT MACHU PICCHU AUS

Im Bemühen um eine Wiederbelebung des Tourismus nach dem Corona-bedingten Einbruch weitet Peru den Zugang zu der berühmten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu aus. Die Zahl der pro Tag zugelassenen Besucher werde mit 1. Jänner 2024 von derzeit 3.600 bis 3.800 pro Tag auf 4.500 Besucher erhöht, teilte das Kulturministerium in Lima mit. An "sehr besonderen Terminen" dürften sogar 5.600 Menschen die Ruinenstadt besuchen.

Im September waren wegen der Folgen des hohen Besucheraufkommens drei Bereiche des Machu Picchu gesperrt worden. Die frühere Inka-Stadt liegt etwa 130 Kilometer von der Stadt Cusco entfernt. Sie war im 15. Jahrhundert auf Anordnung des Inka-Herrschers Pachacutec auf einer Höhe von rund 2.500 Metern errichtet worden. Der Machu Picchu gilt als architektonische Meisterleistung und wurde 1981 von der Unesco zur Weltkulturerbestätte erklärt. Die lange vergessene Inka-Stadt war 1911 von dem US-Entdecker Hiram Bingham wiederentdeckt worden, der eines der Vorbilder für die Abenteurer-Filmfigur Indiana Jones ist.

Der Tourismus ist für Peru ein wichtiger Wirtschaftszweig. Er hat sich immer noch nicht von dem Corona-Einbruch im Jahr 2020 erholt. Waren vor der Pandemie etwa 4,5 Millionen Touristen pro Jahr in das südamerikanische Land gekommen, sind es dieses Jahr voraussichtlich nur 2,2 Millionen, also nicht einmal halb so viele.

2023-12-04T07:43:02Z dg43tfdfdgfd